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Klaviernoten – Für Elise

Für Elise ist gehört zu den bekanntesten Klavierstück von Ludwig van Beethoven aus 1810. Es ist rondoartig geschrieben und hat die Form A-B-A-C-A (siehe Rondo). Das Klavierstück heißt auch a-Moll WoO 59. Der Titel “Für Elise” stammt von einem verschollenen Autographen, das laut Ludwig Nohl die Aufschrift “Für Elise am 27. April zur Erinnerung von L. v. Bthvn. Die Jahreszahl fehlte, lässt sich aber durch das Skizzenblatt BH 116 erschließen.

Entstehungsgeschichte

Zunächst entwarf Beethoven das Stück 1808 in einem Skizzenbuch. Es befindet sich auf Seite 149 in Zeile 6 und 7. Es handelt sich dort um eine einstimmige sechzehntaktige Melodie.

Eine wesentlich umfangreichere Skizze entstand im Frühjahr 1810. Sie befindet sich heute in Beethovens Haus und hieß BH 116, wie oben schon erwähnt. Auf dieser Grundlage entstand das heute verschollene Autograph auf.

In BH 116 gibt es drei Arbeitsphasen:

  1. erste Niederschrift 1810
  2. Korrekturen an der ersten Niederschrift 1810
  3. eine nochmalige Bearbeitung 1822, dessen Ziel es war das Klavierstück in eine für eine Veröffentlichung taugliche Fassung zu bringen

Jedoch wurde keine vollständige Fassung als Resultat der Komplettüberarbeitung 1822.

Dieser lange Entstehungsprozess und die verschiedenen Stadien zeigen, dass “Für Elise” kein Gelegenheitswerk ist, sondern von Beethoven selbst als durchaus wichtige Komposition begriffen wurde.

Meiner Meinung nach ist Für Elise ein sehr gelungenes Stück. Es ist nicht so schwer zu spielen, und man kann viel variieren und hineininterpretieren, denn es lässt sehr viel Platz bei der Dynamik und Rhythmik.

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