Johann Sebastian Bach

Inhaltsverzeichnis

Musik
Verhältnis zu anderen Komponisten
Kompositionen

Kurzzusammenfassung

Johann Sebastian Bach (21.3.1685 in Eisenach – 28.7.1750) war Orgel- und Cembalovirtuose des Barocks sowie deutscher Komponist und Kantor.
Er gilt heute als einer der bedeutendsten und bekanntesten Musikern überhaupt. Besonders an ihm ist, dass er bereits während seines Lebens als Virtuose, Organist und Orgelinspektor hoch angesehen war. Seine komponierten Werke wurden jedoch erst durch die Wiener Klassik wieder entdeckt, nachdem sie jahrzehntelang in Vergessenheit geraten waren.
Bach’s Werke gehören seit der Mitte des 19. Jhd. zum festen Repertoire der klassischen Musik. Und das weltweit.

Notenbuch von Bach

Bach hat unzählige Fugen, Präludien, Fantasien und Toccaten geschrieben durch die er die Musikgeschichte mit am stärksten beeinflusst hat.

Das wohltemperierte Klavier ist eine Sammlung von Bach’s Fugen und Präludien, die jeder gute Pianist bzw. die die es noch werden wollen spielen können sollten:

Es gibt zwei Notenbücher zu dem wohltemperierten Klavier. Bevor man sich an den 2. heranwagt sollte man sich am besten den ersten einmal durchgespielt haben sollten. Beide sind unter den folgenden Links möglichst günstig zu haben.

Das wohltemperierte Klavier 1

Das wohltemperierte Klavier 2

Leben

Eisenach (1685-1695)

Johann Sebastian Bach ist das jüngste von 8 Kindern von Elisabeth geb. Lemmerhirt(1644-1694) und Johann Ambrosius Bach (1645-1695), welcher Stadtpfeifer und Hoftrompeter in Eisenach war.
Die Vorfahren von Johann Sebastian Bach sind bis in das 16. Jhd. Alle Vorfahren waren Musiker, wie Organisten, Kantoren oder Instrumentbauer. Bach hat sogar  eine Chronik „Ursprung der musicalisch-Bachischen Familie“ verfasst, indem er Kurzbiografien von 53 seiner Vorfahren väterlicherseits 1735 verfasste.

Johann Sebastian Bach wurde zur Zeit des julianischen Kalenders geboren. Nachträglich wurden jedoch alle Daten an den gregorianischen (aktuellen) Kalender angepasst. Deutschland und seine Familie war protestantisch.

Zu Bach’s Geburtszeit lebten in Eisenach nur ca. 6000 Einwohner. Dennoch war Eisenach musikalisch bedeutsam. Viele berühmte Musiker wie Johann Pachelbel, der „Kanon in d-Dur“ geschrieben hat zog es in die Residenzstadt des kleinen Fürstentums Sachsen-Eisenach.

Johann Sebastian Bach’s Mutter starb am 3.5.1694. Bereits am 27.11.1694 heiratete sein Vater die Witwe Barbara Margarethe Bartholomäi, starb jedoch am 20.2./2.3.1695. damit war Bach mit 9 Jahren Vollwaise.

Bach’s Stiefmutter wollte das Amt ihres verstorbenen Mannes übernehmen. Die Stadt verweigerte ihr dies jedoch, sodass sie finanziell nicht mehr für ihre Stiefkinder sorgen konnte.

Ohrdruf (1695-1700):

Daher musste Bach mit seinem Bruder Johann Jacob nach Ohrdruf zu seinem älteren Bruder Johann Christoph Bach ziehen, der zu diesem zeitpunkt auch erst 22 Jahre alt war.

Sein Bruder erzog ihn und bildete Bach musikalisch weiter. Als die Orgel der Michaeliskirche repariert wurde, wo sein Bruder mithalf, gewann Bach ein tiefes, ausgeprägtes Verständnis der Orgel und Tasteninstrumenten. Weiterhin war Bach als Chorsänger tätig.

Johann Sebastian Bach war sehr gut in der Schule und erhielt ein Schulstipendium, das von wohlhabenden Bürgern der Stadt finanziert wurde. Sein Bruder Johann Christoph verstarb 1721. Dadurch wurde Christoph’s Sohn, Bachs Neffe zum Waisen, der Hilfe benötigite. Bach nahm ihn daher von 1724-1728 bei sich auf. Die Hilfe seines Bruders Johann Christoph hatte er dabei nie vergessen.

Lüneburg und Weimar (1700-1703):

1700-1703 ging der 14-jährige Bach und sein enger Schulfreund Erdmann in die Partikularschule des Lüneburger Michaelisklosters um dort ihre Schulausbildung fortzusetzen. Damit hatte sich Bach für eine höhere Schulausbildung entschieden, während seine gesamte restliche Familie und all seine Vorfahren den höheren Schulabschluss zugunsten einer Musiklehre aufgegeben hatten. Der Schulunterricht war für sie kostenlos. Als Gegenleistung waren sie als Mettenchorsänger verpflichtet zu singen.

Im Frühjahr 1702 erreichte Johann Sebastian Bach seinen Abschluss in Lüneburg und qualifizierte sich damit für ein Universitätsstudium.

Während seiner Zeit in Lüneburg hat sich Johann Sebastian Bach  oft die damals berühmte Capelle von Hertzog von Zelle angehört, sowie die Orgel der St.Katharinenkirche, die als schönstes und bekanntestes Instrument Norddeutschlands bekannt war.

Nachdem er seine Schulzeit beendet hatte viel auch seine Logis weg, sodass er entweder wieder zu Christoph seinem älteren Bruder oder seiner Schwester Maria Salome in Erfurt gezogen ist. Genaueres ist nicht bekannt.

Arnstadt (1703-1707)

Bach war seit März 1703 in der Privatkapelle des Mitregenten Johann Ernst von Sachsen-Weimar als Violinist und Lakai angestellt. Am 9.8.1703 erhielt er durch zuvor geknüpfte Kontakte und ohne Bewerbung die Organistenstelle in der neuen Kircher in Arnstadt, mit einem hohen gehalt von 50 Gulden mit zusätzlichen 30 Gulden für Kost und Logis.

Drei verwaiste Cousinen zweiten Grades zogen Ende 1704 nach Arnstadt. Zu einer dieser Töchter von Johann Michael Bach fühlte er sich besonders hingezogen.

Zu Studienzwecken wanderte Bach 1705 nach Lübeck um den berühmten Organisten Diedrich Buxtehuden der Marienkirche anzuhören, und wahrscheinlich um sich als Nachfolger des 70-jährigen Organisten zu bewerben. Tatsächlich hat Buxtehude einige der ersten Werke Bachs wie z.B. „Wie schön leuchtet der Morgenstern“(BWV 739) stark geprägt.

Buxtehude war von Bach äußerst angetan, knüpfte an die Organistenstelle aber die Bedingung seine Tochter zu heiraten, die 10 Jahre älter als Bach war, und von der er nicht besonders angetan war. Zudem hatte Bach mehrfach Streit mit dem Arnstädter Konintorium, z.B. über sein Verhalten gegenüber den Chormitgliedern.

Mühlhausen (1707-1708)

Nach Vorspiel erhielt Bach am 1.7.1707 in der Freien Reichsstadt Mühlhausen in der Divil-Basii-Kirche die Organistenstelle für 85 Gulden zuzüglich EInkünften nd Naturalien aus Nebenkirchen. So gut wurden weder Vorgänger noch Nachfolger Bachs bezahlt.

Durch das hohe Gehalt konnte er mit seiner Cousine 2. Grades Maria Barbara Bach, die er in Arnstadt kennengelernt hatte am 17.19.1707 heiraten und anschließend 7 Kinder bekommen:

Catharina Dorothea(1708-1774)

Wilhelm Friedemann (1710-1784)(Dresdner oder Hallesche Bach)

Johann Christoph (1713-1713)

Maria Sophia (1713-1713)

Carl Phillip Emanuel (1714-1788) (Berliner oder Hamburger Bach)

Johann Gottfried Bernhad (1715-1739)

Leopold August (1718-1719)

Zum Ratswechsel am 4.2.1708 komponierte Bach die Kantate „Gott ist mein König“ unter Auftrag, welche zwar gedruckt wurde, aber verschollen ist.

1708 reiste Johann Sebastian Bach nach Weimar und spielte vor Herzog Ernst. Er erhielt für 150 Gulden zuzüglich Naturalien eine Stelle als Hoforganist und Kammermusiker. a die Lebenshaltungskosten jedoch stark stiegen bat er um seine Entlassung, Blieb der Stadt Mühlhausen jedoch weiterhin eng verbunden und erhielt weiterhin Aufträge für Ratswechselkantaten, die die Stadt zwar wieder druckte, die aber verschollen sind.

Weimar (1708-1717)

Im Juli 1708 zog Johann Sebastian Bach in das zuvor vom Violinisten Johann Paul von Westhoff bis 1705 bewohnte Haus. Dort bekam er mit seiner beim Umzug bereits schwangeren Frau 5 Kinder. Die Ausbildung seiner Söhne lag ihm sehr am Herzen. Jeder von ihnen erhielt eine umfassende Schulausbildung und nahm ein Universitätsstudium auf.

Aus Bachs Weimarer Zeit stammt ein Großteil seiner Orgelwerke darunter zahlreiche Toccaten, Präludien, Fugen und seine Passacaglia und Fuge in c-Moll. Auch begann er hier sein Orgelbüchlein in dem er 44 von 164 Choralvorspielen vollendete.

Die ihm 1713, nach Aufführung einer Probekantate, angebotene Stelle als Organist der Marktkirche St.Marien und Liebfrauen in Halle, lehnte er nach Zögern wegen eines zu geringen Gehaltes ab.

Zum Konzertmeister in Weimar wurde Bach am 2.3.1714 ernannt. Obwohl er dem Kapell- und Vizekapellmeister hierarchisch unterstellt war, bekam er mit 250 Gulden ein deutlich höheres Gehalt als diese. Dafür war er verpflichtet alle 4 Wochen für den entsprechenden Sonntag eine Kirchenkantate zu komponieren. Diese Werke bildeten den Grundstock für die späteren Leipziger Kantatenjahrgänge.

Wegen des Brandes 1744 in Wilhelmsburg sind alle Unterlagen und Noten über das Instrumentalrepertoire das Bach mit der Weimarer Hofkapelle pflegte verbrannt.

Mit dem Dresdner Musikdirektor Johann Georg Pisendel, welcher kurzzeitig ein Schüler  Antonio Vivaldis war, tauschte Bach einige Kompositionen aus. Durch Pisendel wurden Bach vermutlich Vivaldis Kompositionen zugänglich, welche Bach teilweise transkribierte. So z.B. die Cembalo-Konzerte in D-/C-/F-Dur.

Als der Hofkapellmeister Augustin Reinhard Sticker  seinen Posten verließ, unterzeichnete Bach am 5.8.1717 den Vertrag um der Amtsnachfolger in Köthen zu werden. Davor hatte er jedoch nicht um seine Entlassung in Weimar gebeten. Bei einem Nachholversuch wurde ihm die Demission nicht gewährt. Am 6.11 wurde er wegen seiner „Halßstarrigen Bezeugung“ inhaftiert und am 2.12 aus der Haft und in Ungnade aus seinen DIenstverhältnissen entlassen.

Köthen (1717-1723)

Bach war in Köthen Kapellmeister und „Director dere Cammer-Musiquen“. Er stand dem Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen sehr nahe, weshalb er und seine Geschwister August Ludwig sowie Eleonore Wilhelmine Taupaten von Bachs Sohn Leopold wurden.

Am 7.8.1717 erhielt Bach die Stelle des Kapellmeisters mit einem Jahresgehalt von 400 Talern. In Köthen komponierte er für eine hervorragende Kapelle mit außergewöhnlich guten Musikern.

Da der Fürst jedoch reformiert war gab es aufgrund der schlicht gehaltenen Gottesdienste nur wenig Bedarf an geistlicher Musik. Wahrscheinlich wurden in der lutherischen St.-Agnus-Kirche, in dessen Gemeinde Bach Mitglied war, jedoch gelgentlich seine Werke aufgeführt.

1720 kehrte Bach nach einer 2-monatigen Reise vom Karlsbader Hof zurück. In der Zwischenzeit war seine Frau Maria Barbara erkrankt, verstorben und bestattet worden. Am 3.12.1721 heiratete Johann Sebastian Bach Anna Magdalena, jüngste Tochter des fürstlichen Hof- und Feldtrompeters zu Sachsen-Weißenfels. Sie bekamen 13 Kinder, die meisten davon starben jedoch bereits früh.

So starben zwischen 1726-1733 7 seiner kleinen Kinder. Sein Sohn Gottfried Heinrich war geistig behindert, und 1728 starb mit 51-Jahren Bachs letzte noch lebende Schwester Maria Salome, was Bach in eine tiefe Schaffenskrise stürtzte.

Am 22.1.1720 begann Bach das „Clavierbüchlein“ für Wilhelm Friedmann seinen altesten Sohn um die musikalische Erzeihung seiner Kinder zu fördern. Für den Hof hat Johann Sebastian Bach sehr viele Konzerte geschrieben die jetzt entweder verschollen oder aber als Kantatensätze in Cembalokonzerten erhalten geblieben sind.

Dem Fürst (Leopold) und Arbeitgeber Bachs missfiel die Ensemblemusik Bachs immer mehr. Zudem war Fürst Leopolds Etat durch die militärische Anschließung Preußens deutlich kleiner geworden, und die Lateinschule Köthens war schlecht geführt, welche keine gute Bildung für seine Söhne gewährleisten konnte. Daher zog Bach um.

Am 5.6.1722 wurde durch den Tod von Johann Kuhnaus die Stelle des Thomaskantors frei. Der beim ersten Probespiel am 14.7 ausgewählte Georg Phillip Telemann sagte aufgrund einer Gehaltserhöhung in Hamburg ab. Der beim 2. Vorspiel gewählte Graupner wurde musste ebenfalls ablehnen, sodass Bach als 3. Wahl schließlich gewählt wurde. Diese Stelle behielt er bis zu seinem Tod inne, und hegte weiterhin engen Kontakt mit dem Fürst Leopold bis zu dessen Tod.

Leipzig (1723-1750)

Als Thomaskantor arbeitete Bach ab Mai 1750 bis zu seinem Tod in Leipzig. Als Kantor und Musikdirektor trug er die Verantwortung für die Musik der 4 Hauptkirchen. Unteranderem musste er für jeden Sonn- und Feiertag eine Kantatenaufführung organisiern, und war für den Musikunterricht der Thomasschule verantwortlich. Sein Deputat als Lateinlehrer übertrung er gegen Geld and Siegmund Friedrich Dresig, der Konrektor der Schule war.

Johann Sebastian Bach komponierte also jede Woche eine Kantate. Dazu kamen noch Aufträge für Begräbnisse, Hochzeiten und Taufen. Für Weihnachten schrieb er 1723 die 2. Fassung des Magnificat in Es-Dur. Für Karfreitag komponierte Bach 1724 die Johannespassion, sein bis dato umfassendstes Werk.

Da sich die Aufführungsbedingungen stark verschlechterten, dokumentierte Bach wie eine vokal und instrumental „wohlbestallte Kirchenmusik “ seiner Meinung nach auszusehen habe.

Bach lag häufig im Clinch mit der Leipziger Obrigkeit, was sich geringfügig durch die Verleihung des Titels „königlich polnischer und kurfürstlich sächsischer Compositeur bey Dero Hoff-Capelle“ verbesserte. Diesen erhielt er nach einreichen seiner zweisätzigen Urfassung der h-Moll-Messe 1733.

Kurz nach ihrer Entstehung komponierte er seine Huldigungskantaten in geistliche Werke um. Dieses Verfahren wird Parodieverfahren genannt. Dabei entstand unteranderem das Weihnachtsoratorium (1734/1735), das Himmelfahrtsoratorium (1735) und das Osteroratorium.

Durch diese Parodierung entstanden die „Lutherischen Messen“.

Letzte Jahre

In den 1740er Jahren zog sich Bach von der Kirchenmusik zurück und arbeitete stattdessen an umfangreichen Werken für Cembalo. Den 2. Teil des „Wohltemperierten Klaviers“ publizierte Johann Sebastian Bach 1744. Ebenso hat er noch die h-Moll-Messe vollendet und einige Fugen veröffentlicht.

In seinen letzten Jahren litt Bach an einer Augenkrankheit, wobei er war schon immer leicht kurzsichtig gewesen war. Er ließ sich seinen „Star“ 2 mal am 28.3.1750 und am 7.4.1750 operieren. Von der 2. Operation erholte er sich nie ganz. Die Therapie und die Nebenwirkungen der Medikamente setzten ihm zu. Er hatte auch motorische Störungen im rechten Arm. Seine letzte Unterschrift stammt vom 12.4.1749. Danach unterschrieb seine Frau oder sein Sohn für ihn. Musizieren war somit auch nicht mehr möglich.

Gerade als Johann Sebastian Bach wieder etwas besser sehen konnte und Licht gut vertrieg, hatte er einen Schlaganfall und bekam hohes Fieber woran er am 28.7.1750 verstarb. 3 Tage später wurde er auf dem Johannisfriedhof beigesetzt. Am 22.10.1894 wurde (vermutlich) sein Eichensarg exhumiert, das Skelett in einen Steinsarkophag gelegt, und dieser unter dem Altar der Johanniskirche beigesetzt. Als diese im 2. WK allerdings zerstört wurde. wurde 1950 zum 200. Todestags Bach der Sarkophag in den Chor der Thomaskirche überführt. Einige Forscher hegen Zweifel daran ob das Skelett wirklich von Johann Sebastian Bach ist und fordern einen DNA Vergleich mit seinen Nachfahren. Dieser ist bis heute nicht erfolgt.

Musik

Johann Sebastian Bach sah sich beim Komponieren selber als Autodidakt an, was auch sein Sohn Carl Phillipp Emanuel Bach bezeugt. Tatsächlich ist kein Kompositionsunterrich von ihm bekannt. Bach behauptete dass er durch Fleiß so gut geworden sei, und dass jeder mit so viel Aufwand so gut werden könne.

Das Komponieren hat Bach durch abschreiben, transkribieren, hören, lesen und nachahmen von Musik erlernt.

Seine Werke weisen Merkmale von Frankreich, Italien, Österreich, sowie Mittel-. Nord-, und Süddeutschland auf. Die Einflüsse sind jedoch nicht klar voneinander zu trennen, da sich diese auch gegenseitig beeinflusst haben.

Verhältnis zu anderen Komponisten:

Bach hat sich anderen Komponisten immer sehr würde- und respektvoll gegenüber verhalten. Im Gegensatz zu Wolfgang Amadeus Mozart hat er nie abschätzig über seine Musikerkollegen geredet. Er hat die Werke anderer Komponisten unvoreingenommen und voller Interesse studiert. Selbst dann als er längst eine eigene Tonsprache entwickelt hatte.

Bach wollte wohl mehrmals Händel treffen. Bei der ersten Gelegenheit war er zu spät und Händel war bereits abgereist. Bei der zweiten war Bach bereits krank und Händel schlug eine Einladung zu Bach nach Hause aus mangelndem Interesse aus.

Er kannte Johann Pachelbel, und seine Werke waren unter anderem von Georg Phillip Telemann, Georg Friedrich Händel, Reinhard Kaiser, Johann Mattheson und Jan Dismas Zelenka. Vermutlich hat er auch Anregungen seiner beiden Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Phillip Emanuel angenommen.

Kompositionen

Bis auf die Oper hat Bach alle damals existierenden Kompositionsstile und Musizierweisen in seinen Werken umgesetzt.

Besonders umfangreich sind Bachs Werke für Tasteninstrumente. Er hat Fugen, Präludien, Fantasien, Toccaten, Orgelwerke, Trisonaten, die Passacaglia in c-Moll, Choralvorspiele, Orgelchoräle, Choralpartiten, Choralbearbeitungen, Choralvariationen und Concerti verfasst.

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